• Sneak Gera 18.08.2007: Beim ersten Mal – Knocked up

    Webseite: http://movies.uip.de/beimerstenmal/
    Unsere Diskussion zum Film im Forum: http://portal.film-gera.de/forum/viewtopic.php?t=952

    Beim ersten Mal
    (Knocked Up)
    Komödie/Drama – USA 2007
    FSK: Freigegeben ab 12 Jahren – 129 Min. – Verleih: Universal
    Start: 23.08.2007

    Die erfolgreiche und hübsche, aber unglücklich mit Pete (Paul Rudd) verheiratete Alison (Katherine Heigl) landet bei einem Barbesuch im Bett des völlig konträren arbeitslosen Slackers Ben (Seth Rogen), der gerade eine Webseite mit Promi-Nacktszenen starten will. Das Ergebnis des One-Night-Stands erfährt sie acht Wochen später: Sie ist schwanger, entscheidet sich für das Kind und setzt sich mit Ben in Verbindung, der aus allen Wolken fällt. Schließlich versuchen es beide dem Baby zuliebe mit einer Beziehung, und die Probleme beginnen.

    Judd Apatow, der mit “Jungfrau (40), männlich, sucht …” die tabulos humoreske Sexkomödie wiederbelebte, schlägt in die selbe Gag-Kerbe, wenn ein ewiger Kindmann endlich erwachsen werden soll und in einer herzerwärmenden Beziehungskiste Mores gelehrt wird.

    Ich fand die Art des Films sehr erfrischend und witzig. Er bricht bewußt mit Klischees und seine
    spielfreudigen Akteure werfen mit One-Linern nur so um sich, bei denen man sich vor Lachen
    auf den Boden werfen will. Aus diesem Grund konnte man auch manche Dialoge gar nicht
    verstehen, weil um einen herum so laut gelacht wurde.

    Erfreulicherweise blieb es bei einer sichtbaren (Kotzen) und einer
    nicht sichtbaren Fäkakszene (Ursache von Bindehautentzündung), sodaß die Story die
    schlimmsten Klippen damit umschifft hat. In solchen Komödien hat man da schon
    wesentlich schlimmeres erlebt.

    Romantisch ist dieser Film nicht besonders, aber verdammt: er ist witzig!
    9 / 10 “weiche” Türsteher


  • LOST in NEW YORK? Das neue J.J. Abrams Projekt


    Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,496639,00.html

    Lost in Schnitzeljagd

    Von Nina Rehfeld

    Verwackelte Trailer im Kino, vertrackte Bilderrätsel im Internet – die Marketing-Kampagne zum neuen Projekt des “Lost”-Schöpfers J.J. Abrams setzt neue Maßstäbe in der viralen Werbe-Strategie: Während die Generation YouTube auf Schnitzeljagd im Web geht, wird das Produkt vorerst zur Nebensache.

    Wer sich in diesen Tagen in den USA in einem Kinosessel niederlässt, um sich Michael Bays schamlos pubertären Action-Spaß “Transformers” anzusehen, den erwartet vor dem Hauptfilm eine merkwürdige Vision. Als hätte ein Filmstudent heimlich ein paar Minuten Experimentalmaterial in die Rolle geklebt, tauchen da die wackeligen Video-Aufnahmen einer Abschiedsparty für einen jungen Mann namens Rob in einer New Yorker Wohnung auf.

    VIRALE NETZ-KAMPAGNE: “WHAT THE F*** WAS THAT!?!

    Jäh wird die Fete von einem scheußlichen metallischen Dröhnen und einem Stromausfall unterbrochen, die Partystimmung weicht unheilvoller Nervosität und dann heller Panik, als brennende Objekte aus dem Himmel explodierend in die Straßen stürzen. Alles flüchtet, das wilde Gewackel der Kamera verzerrt Bild und Ton zum panischen Stakkato, plötzlich scheppert der Kopf der Freiheitstatue durch die Straße – Blackout. “Vom Produzenten J.J. Abrams” erscheint auf der Leinwand, dann: “Am 18.1. 2008 im Kino”. Kein Titel, kein Star, keine Erklärung. Irgendjemand spricht aus, was alle denken: “What the fuck was that?

    Es war der Beginn der neuesten Viral-Marketing-Kampagne in den USA – und ein echter J.J. Abrams-Klassiker. Seit drei Jahren hält der Produzent und Regisseur das amerikanische Fernsehpublikum mit der kunstvoll vertrackten Mysteryserie “Lost” in Atem, wenn also jemand weiß, wie man ein Publikum zu haltlosen bis hysterischen Spekulationen anstachelt, dann der 41-jährige New Yorker, der beim Action-Blockbuster “Mission: Impossible III” Regie führte und gerade einen neuen “Star Trek”-Kino-Abenteuer plant.

    Video abspielen...
    Video abspielen...Großen Videoplayer öffnen...(Flash Player 8 erforderlich)Foto: Paramount

    Mit dem seltsamen Trailer macht Abrams – “Lost” ist in der Sommerpause – Appetit auf sein neues Filmprojekt, das seit Monaten als “Untitled J.J. Abrams-Project” oder auch “1-18-08″ durch die Produktionspresse geistert und inzwischen einen Codenamen wie aus einem schlechten Detektivroman trägt: “Cloverfield”. Ansonsten schweigt sich das Studio Paramount, das dahinter steht, beharrlich aus. Nur so viel weiß die Branchen-Webseite IMDB.com: “Es dreht sich um eine Monster-Attacke auf New York aus der Sicht einer Handvoll Menschen.”

    Die Geheimnistuerei hat zu einer entfesselten Schnitzeljagd im Internet geführt, der die Fachzeitschrift “Advertising Age” bereits zu der pikierten Bemerkung veranlasste: “Wir, das Filmpublikum, sind nun aufgefordert, Informationen über den Inhalt eines Films zu finden? Ist dafür nicht die Marketingabteilung zuständig?”

    Eigentlich schon, aber das derzeit liebste Buzzwort im Marketing heißt “viral”, was frei übersetzt so viel bedeutet wie: Geheimniskrämerei zur Gerüchtebefeuerung. Denn nichts kitzelt die menschliche Neugier so sehr wie ein klitzekleiner Einblick in ein großes, gut gehütetes Geheimnis. Und so macht das, was einst dem nachbarlichen Informationsaustausch und den Promimagazinen im Supermarktregal vorbehalten war, im YouTube-Zeitalter als Vermarktungsinstrument Karriere.

    Sommerloch mit Rätsellust gefüllt

    Als sorgsam dosierter Klatsch wurde “Cloverfield” prompt zum Selbstläufer. Amerikanischen Fernsehstationen, die von dem Phänomen berichten wollten, wurde eine Kopie des Trailers verweigert, Handy-Video-Mitschnitte auf YouTube wurden auf Verlangen von Paramount gesperrt, dann aber über die Apple-Website veröffentlicht. Findige Detektive hatten da bereits das Startdatum 1-18-08 gegoogelt, und siehe da: So gelangt man zu einer Webseite, die zunächst eines, dann zwei, dann drei Standbilder mit Timecode aus dem “Cloverfield”-Trailer zeigt. Die Fotos lassen sich per Mausklick drehen und wenden und auf geheimnisvolle Hinweise untersuchen – zum Beispiel die Zahlenkombination, die die Worte “We”ll Miss You” auf dem einen Foto bilden, wenn man sie auf den Kopf dreht. Oder die seltsame Teufelsgestalt im Haar der beiden Frauen auf einem anderen.

    Also füllt sich das amerikanische Sommerloch mit Rätsellust. Neben hektischen Versuchen, das Monster zu identifizieren – Godzilla? Cthulu? “The Parasite”?, tauchten Hinweise auf eine Reihe von Webseiten auf – darunter EthanHaaswasRight.com, auf der der Nutzer verschiedene Rätsel lösen muss, um mit einem Unbekannten namens Van in Kontakt zu treten und zu “einem von uns” zu werden. Das entpuppte sich als Fehlalarm und J.J. Abrams trat – Stilbruch! – kurz aus dem Schatten, um mitzuteilen, Ethan Haas sei nicht Teil der Kampagne. Dafür seien durchaus andere Webseiten zu entdecken, raunte er undurchsichtig und verschwand wieder, um sein Publikum der Schlüsselsuche zu überlassen.

    Gefunden wurde unter anderem Slusho.jp, wo in charmant-schrägem Englisch für ein fiktives Getränk geworben wird, das einst in Abrams” Fernseh-Serie “Alias” und nun auf einem T-Shirt im “Cloverfield”-Trailer auftauchte. und wie ist es mit der – inzwischen gelöschten – Seite MySpace.com/abz3293, in der ein Nutzer namens 2004 neben rätselhaften Selbstbeschreibungen ein “Slusho”-Logo postete? Querverbindung: Im “Cloverfield”-Trailer erhellt eine Explosion ein Grafitto auf einer Häuserwand: 2004 ACE.

    Sind Sie angemessen verwirrt? Die Kampagne funktioniert, der Buzz ist da. Von Branchenblättern wie dem “Hollywood Reporter” über Kinowebseiten wie “AintItCoolNews” und den Wirtschaftsnachrichten von MSNBC bis hin zu Tageszeitungen wie der “New York Post” spekuliert man über Hintergrund und Details des Projekts, und auf YouTube überschlagen sich die Analyse-Videos zum Trailer.

    Virales Marketing – erfunden von den Beatles?

    Neu ist der Trick indes nicht. Bereits in den sechziger Jahren griff mit der “Paul is dead”-Hysterie eine virales Lauffeuer um sich, das die Eltern der Generation YouTube in seinen Bann schlug und zum Objekt zahlloser soziologischer Studien wurde. Damals verbreitete sich, pünktlich zur Veröffentlichung des Beatles-Albums “Abbey Road”, das Gerücht, Paul McCartney sei tot und heimlich durch einen Doppelgänger ersetzt worden. Scharen von Beatles-Fans trugen ominöse “Beweise” zusammen – von McCartneys nackten Füßen auf dem “Abbey Road”-Cover über zahllose Zeichen auf der “Sgt. Peppers”-Plattenhülle bis hin zu Ausschnitten aus Songtexten und versteckten Botschaften, die man beim Rückwärtsspielen von Songs wie “Getting Better” hören kann. Ob die Beatles selbst das Gerücht starteten oder nicht, ist bis heute unklar.

    1999 fragte sich die halbe Welt beunruhigt, ob es stimmte, was da im Internet über einen Film namens “The Blair Witch Project” zu lesen war – dass nämlich drei Filmstudenten bei einem Doku-Projekt in den Wäldern von Maryland verschwunden waren und dieser Film ihre letzten Aufnahmen enthielt. Der Coup war, samt einer weiteren “Hintergrund-Doku” auf dem amerikanischen SciFi-Channel, so glaubwürdig inszeniert, dass die Branchenwebseite IMDB.com die drei Studenten wochenlang als “vermisst, vermutlich tot” meldete – und ein Studentenfilmprojekt mit einem Budget von 25.000 Dollar letztlich zu einem Marketingphänomen mit weltweiten Einnahmen von 240 Millionen Dollar wurde. Gregg Hale und Michael Monello, die damals den Film mitproduzierten, entwerfen heute mit ihrer Firma “Campfire” virale Kampagnen für Audi und Levi’s.

    “Noch verwirrender als ‘Lost’”

    Längst hat sich das Konzept des Buzz Marketing von der bloßen Gerüchteküche zu einem interaktiven Spiel-Universum weiterentwickelt – “Alternate Reality Games” nennen die Marketingleute das. Im Februar inszenierte die Agentur “42 Entertainment” im Auftrag der Industrial-Rockband Nine Inch Nails ein solches Spiel: Vor der Veröffentlichung des Albums “Year Zero” kreierte die Agentur mit Hilfe “geheimer” Botschaften auf Tour-T-Shirts, mit auf Konzerttoiletten hinterlassenen Memory-Sticks voller NIN-Songs und mysteriöser Botschaften sowie zahlreichen ominösen Webseiten eine politisch aufgeladene Weltuntergangsvision für das Jahr 2022.

    In Windeseile verbreitete sich die Nachricht von der Webseite IAmTryingToBelieve.com (zusammengesetzt aus den weiß hervorgehobenen Buchstaben auf dem Tour-T-Shirt), unheimlichen Aufnahmen eines katastrophalen Ereignisses, das als “the Presence” beschrieben wird, und weiteren kryptischen Botschaften der “Resistance” und des “angry Sniper”, die sich in einem “1984″-Szenario einer tyrannischen US-Regierung gegenüberstellt. “Noch verwirrender als ‘Lost’”, urteilte der “Rolling Stone” atemlos.

    Unterdessen entfaltet sich das “Cloverfield”-Universum. Seit ein paar Tagen steht ein viertes verwackeltes Standbild der Webseite 1-18-08.com, angeblich dreht die Crew derzeit in New York, und die Erwartungen an J.J. Abrams” Film steigen stündlich, auch wenn bis Januar noch viel Zeit ist. “Hoffentlich”, mahnte neulich der User Africaiyan0Bojackauf YouTube, “steht uns nicht eine große Enttäuschung bevor.”

    Zu den Trailern gehts hier: http://www.apple.com/trailers/paramount/11808/


  • Sneak Gera 08.08.2007: Kein Bund fürs Leben

    Kein Bund fürs Leben
    Komödie – Deutschland 2007
    90 Min. – Verleih: Constantin
    Start: 30.08.2007

    Pressetext: Das Abitur frisch in der Tasche, denkt Basti (Franz Dinda) nicht im Traum daran, zum Bund zu gehen, scheitert aber mit einer gefälschten Urinprobe wie sein Kumpel Schleifer (Florian Lukas). Eingezogen zu den berüchtigten Feldjägern, schließen sie während der Strapazen der Grundausbildung Freundschaft mit ihren Stubenkameraden: dem einsilbigen Ufo (Axel Stein), Streber Zonk (Till Trenkel), Weichei Justus (Christian Sengewald) und Ramboverschnitt Nefzat (Kailas Mahadevan). Dann steht ein Manöver gegen die ungeschlagenen GIs bevor. Wacker-witzige Kommiss-Komödie mit zwerchfellerschütterndem Finale. “Knallharte Jungs”-Regisseur Granz Henman lässt deutsche Nachwuchs-Comedytalente auflaufen und sich zu einer chaotischen Einheit formieren.

    Meine Meinung:
    Eine witzige deutsche Komödie. ohne Fäkalhumor, ohne geklaute Gags aus besseren Filmen, ohne Randgruppenwitze auf deren Kosten, mit gutem Soundtrack, mit guter detailreicher Ausstattung und Set-Design, und mit Witzen der ganzen Bandbreite von flach bis tiefsinnig. Das wäre mal wieder was, aber so ein Film ist “Kein Bund fürs Leben” leider nicht. Und so wird auch hier auf Gesichter uriniert, die Witze reichen von flach bis superflach, offensichtliche Details stimmen nicht, sodaß man als ehemaliger Grundi sofort sieht, daß es nicht wirklich der Bund ist.

    Beispiele:

    – Munition wird in einem speziellen Mun-Depot gelagert und liegt nicht einfach so im Lager herum,
    – jede Kaserne wird bewacht – wie sind die also mit dem Panzer rausgekommen?
    – auf den Schränken in der Stube liegt nichts, normalerweise liegt dort der Seesack, Helm, Gasmaske usw.
    – Warum haben die “Saving Ryans Privates” bis zu Ende geschaut? Der Kommandant hätte das doch sofort abbrechen können.
    – Hundehaltung in einer Kaserne? Soweit ich weiß ist das nicht gestattet. Lediglich bei der Luftwaffe gibt es Ausnahmen für die “Flugplatzhunde” die als Glücksbringer schon zu Zeiten des ersten Weltkrieges da waren
    – Wenn das eine Grundausbildungskompanie ist, sieht man beim antreten immer sehr wenig Leute. Oder ist das jetzt so?
    – falsche Kleiderordnung hat Sebastian S. im Forum schon angesprochen (Link unter dem Beitrag), das mag für einen Außenstehenden nicht wie ein Fehler klingen, das ist aber eins der ersten Sachen, die man eingetrichtert bekommt. Man bekommt Anweisungen welche Jacke mit welcher Unterwäsche und welcher Hose zu tragen ist usw. Schließlich soll das Bild der BW in der öffentlichkeit (zumindest von der Kleidung) tadellos sein.

    Wenn das die “starke Truppe” von heute sein soll, na dann gute Nacht. Gut, daß ich 1993/94 schon dort war… Einzig der coole Auftritt von Mux (Jan Henrik Stahlberg) und wenigen netten Szenen retten diesen Film vor dem Absturz.

    4 / 10 “Brandneuen Gags mit Leuten die in der Not aus einem Fenster flüchten, um dann außen am Haus herumzubalancieren…”

    PS:

    Offener Brief an die Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BW

    Sehr geehrte PR-Leute der Bundeswehr,

    Ich weiß ihr habt diesen Film gefördert, weil ihr gedacht habt, daß ein lustiger Film gut für das Image der BW sein könnte. Ich machs kurz: das ist mißlungen. Keiner findet es witzig von Feldjägern aus seinem Leben gerissen zu werden und dann diese Sachen durchzumachen, wie in dem Film. Man kann das anders darstellen und von eurer Warte aus, sollte das auch anders dargestellt werden. Warum wird eigentlich ständig versucht die Zeit beim Bund als besonders witzig darzustellen. Ja sicher hat man auch Spaß, aber die meiste Zeit ist doch eher von dem Ernst der Ausbildung begleitet. Das wird natürlich kaum jemand in einem Film sehen wollen.
    Dann schon lieber einen gut gemachten Actionfilm – und wenn ich deutschen Actionfilm sage, dann denkt jetzt bitte nicht gleich an die Jungs, die “Der Clown” oder “Alarm für Cobra 11″ drehen. Es gibt gute Regisseure in Deutschland, die mit passendem Budget einen ordentlichen Actionfilm drehen können.

    Nur mal so als Anregung, denn ein gut gemachter Actionfilm mit guter Story würde bestimmt imagefördernder sein, als dieses Machwerk, was wir heute ansehen durften

    mfG
    OG d. Res. Eric Späte Wink

    Weitergehende Infos und andere Filmkritiken zu “Kein Bund fürs Leben” hier: http://portal.film-gera.de/forum/viewtopic.php?t=938


  • Prison Break – Season 3 – Staffel 3

    Die erste Staffel räumte in den USA richtig ab. Die zweite Staffel konnte das noch toppen. Es dauert eine Weile, bis der Hype nach Europa kam. In Frankreich sorgte PB für Traumquoten, nur in Deutschland machte man den Fehler die Serie um 22:15 zu programmieren und damit ein Großteil der Zielgruppe auszusperren. Hätte man wenigstens den Pilotfilm um 20:15 gezeigt und damit mehr Leute neugierig gemacht, aber naja. Solange wie es DVD gibt und man die neuen Folgen aus den USA bekommen kann, sind die seltsamen Entscheidungen von RTL egal. Und so kommt es auch, daß die Fans hierzulande schon längst die geniale 2. Staffel gesehen haben, während RTL immer noch an der ersten sendet.

    Ein paar Infos zur dritten Staffel gibt es auch schon. Achtung Spoilerwarnung!

    “Ich denke die Show heißt “Prison Break”. Die Chancen, dass es einen erneuten Ausbruch geben wird, sind also da,” sagte Miller. Das sind Dinge, die immer zum Ausgangspunkt zurückkehren. Damit werden wir Erfolg haben und zurück zu alter Stärke gelangen.”

    Michael’s Bruder, Lincoln Burrows, ist nun der Außenstehende. Das ist eine ähnliche Wiederholung von Season 1, als Michael ein Gefängnisinsasse werden wollte, um seinen eingesperrten älteren Bruder zu befreien. Sein Plan war ein Ganzkörpertattoo mit einem versteckten Weg in die Freiheit.

    “Michael hat keinen großen Bruder, der ihn diesmal befreit und kein Tattoo, was ihm hilft,” sagt Miller. “Seine Hände sind jetzt schmutzig. Vielen Menschen wurde ihr Leben zerstört oder ganz weggenommen, damit sein Bruder in Freiheit kam. Vielleicht bekommt Michael Gewissensbisse, weil er denkt, dass es ein Gefängnis ist, wo er hingehört. Dass dies der einzigste Weg ist, um für seine Sünden zu büßen.”

    Miller sagte, dass er sich selbst an das Leben in Dalls gewöhnt habe, wo er momentan immer noch “nicht zu weit weg” von der “Southern Methodist” Universität lebt.

    “Klar, es gibt noch genug zu entdecken,” sagt er. “Ich versuche an den Wochenenden in die kleinen Städte rundherum zu fahren, um zu sehen, was es dort alles gibt. In meiner Sommerpause in Los Angeles kam mir die Idee, dass ich nach Dallas umziehe. Genaugenommen lebe ich nun bereits seit 10 Monaten in Texas.

    Purcell sieht das anders. Er findet Dallas nicht wirklich berauschend. Als er gefragt wurde, ob er das Leben in der Stadt genießt, antwortete er: “Nein, auf keinen Fall. Ich bin von zu Hause weg. Aber das ist ein Teil des Abkommens. Ich habe zu schauspielern und ich liebe es, außerdem bekomme ich dafür gutes Geld. Ich sitze hier nicht rum und weine und ärger mich darüber, wie schlecht mein Leben ist, nur weil ich in Dalls bin. Natürlich ist es hart weit entfernt von meinen Kindern, dem Meer usw. zu leben. Aber so ist das nun mal.”

    Die dritte Staffel von Prison Break wird “bei weitem” besser sein, als die ersten beiden, so Purcell.

    “Alle waren besorgt, ob man den Spaß und die Kreativität beibehalten kann oder nicht. Offen gesagt hatte ich gedacht, dass die zweite Staffel uns zur Mitte und zum Ende hin wirklich Probleme bereiten wird. Dieses Jahr wird es für die Zuschauer schwer werden, nicht gut unterhalten zu werden.”

    Lincoln ist nun am Zug seinen jungen Bruder aus einem Knast voller “Psychopathen und haarsträubenden Situationen” zu befreien.

    Unter ihnen sind auch drei Altbekannte – FBI Agent Alexander Mahone (William Fichtner), der ehemalige Wärter Brad Bellick (Wade Williams” und der Sadist Theodore “T-Bag” Bagwell (Robert Knepper).

    “Mahone verliert sein Gedächtnis, weil er seine Pillen nicht mehr hat, Bellick läuft in einer Winder herum und T-Bag ist der Inbegriff des Teufels,” sagt Purcell.

    Lincoln wird in dieser Staffel weniger gelassen und eintönig sein. “Wir werden einen anderen Lincoln erleben,” so Purcell. Er ist ein freier Mann, aber darum bemüht seinen Bruder zu befreien. Dieses Jahr werden wir mehr von seinem Know-How erleben. Er wird ein charismatischerer Junge als vorher sein.

    Außerdem habe ich auf einer englischen Seite gefunden:

    The answer to the question that has been on every prison break fan’s lips is right here. Yes there will be a season 3. Season 3 of Prison Break (which may have a different name announced soon) will be premiered on 29th August 2007, almost 5 months after the season 2 finale. Most of the conspiracy storyline (about 90%) will be wrapped up by the end of season 2, and the third season will have a completely new plot. Scheuring quotes “The audience will definitely get closure. It’ll feel like this is the endgame of the story, and yet there will be a few unanswered questions.”

    The third season will have eight major roles, including new additions to the cast. Most of the surviving crew will be brought together somehow, and there will be one or two new faces. When asked about the fate of Mahone played by William Fichtner, fans were told that Scheuring was very happy with William, hinting that Mahone will make a comeback in season 3.

    One of the new additions is a female character who is Michael’s equivalent in intelligence, and she will act as a love interest for one of the guys. Who will it be? Your guess is as good as mine. Scheuring also let slip “And she would seem to be coming down on the side of good initially, but there will be questions [about] whether that’s a facade.”

    Ausiello quotes: “Paul Scheuring also teased that Season 3 would feature “a different storytelling process” that will begin to “play out in the last couple episodes of Season 2″ and “leave some cliff-hangers, including one with Sara.”

    Sara Tancredi fans may have been worried that she may be killed off because the actress playing her, Sarah Wayne Callies, is pregnant, but Ausiello assures us that she’s safe. He says that Paul Scheuring won’t kill her off because he believes that Sara Tancredi is a strong component in the show. Sarah is due in the late summer, which coincides with the premiere of season 3, and she will be gone for a while, but will be back soon after the birth of her child. Scheuring says that her disappearance will fit into the plot, but refuses to confirm rumours of Sara Tancredi being kidnapped.