• Filmkritik: Inglorious Basterds

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    Filmkritik: Inglourious Basterds

    Action/Kriegsfilm – USA/Deutschland 2009
    FSK: Freigegeben ab 16 Jahren – 154 Min. – Verleih: Universal
    Start: 20.08.2009

    Lt. Aldo Raine befehligt einen Trupp jüdischer Soldaten, “Bastards” genannt, die hinter feindlichen Linien auf französischem Boden Angst und Schrecken unter deutschen Soldaten verbreiten. Unter britischem Kommando lassen sie sich für ein Himmelfahrtskommando einspannen, führende Nazis bei einer Filmpremiere in einem Pariser Kino zu töten. Die Betreiberin des Kinos, die junge Jüdin Shosanna Dreyfuss, hat eigene Pläne für den Abend: Vor Jahren ist sie eher zufällig verschont worden, als der als “Judenjäger” berüchtigte Oberst Hans Landa ihre Familie massakrierte. Jetzt will sie Rache. (Kino.de)


    Lange lange hat es gedauert, bis Tarantino endlich mal wieder einen eigenen Film gemacht hat.

    Und ist er gut? Ja, das ist er auf jeden Fall.

    Ein bißchen fehlt das krasse, heftige und popkulturelle seiner vorhergehenden Filme. Versteht mich nicht falsch, das schmälert den Film in keinster Weise. Tarantino erzählt mit hochkarätigen (außer Diane Kruger) und spielfreudigen (außer Diane Kruger) Schauspielern eine Geschichte innerhalb des zweiten Weltkrieges. Diese Geschichte wird schon am Anfang als völlig absurd und comichaft deutlich, so daß man sich ab dann bequem in seinen Sessel zurücklehnt und sich daran freut, wie munter Tarantino mit der Historie spielt.

    Aufgezogen ist das ganze wie ein Western. Die erste Einstellung erinnert stark an “Unforgiven” (Erbarmunslos), den grandiosen Neu-Western von Clint Eastwood. Nicht umsonst ist der Anführer der Basterds ein Apache und die Unterlegenenen werden skalpiert  – und das sieht man auch. Die Apachen kämpfen also gegen die Cowboys (Nazis) und zwischendrin gibts noch eine schillernde Mitte, die sich zwischen den Seiten durchschlägt.

    Es finden sich wieder die berühmten ausgefeilten Tarantino-Dialogszenen, bei denen er sich Zeit nimmt für seine Charaktere. Er ist es sich auch nicht zu schade, sympathisch gewordene Charaktere sterben zu lassen. Was in jedem anderen Film das Testpublikum ankreiden würde und der Film umgeschrieben würde, bleibt hier drin und es ist genial. Scheiße Mann es ist Krieg, jeder kann sterben. Auch die, die sich nicht an der Front befinden.

    Noch ein Wort zu den Schauspielern und insbesondere zu den deutschen Schauspielern (außer Diane Kruger): genial! Die ganze deutsche Riege spielt sehr überzeugend, dass es eine wahre Freude ist. Allen voran der “Judenjäger” Christoph Waltz (bekannt aus vielen dt. TV Serien) spielt hier die Rolle seines Lebens. Mit süffisanter Art mimt er den SS Mann Hans Landa, der sich auf die Suche nach versteckten Juden begeben soll. Mit seiner Intelligenz scheint er schon längst das Regime durchschaut zu haben, aber er nutzt die ihm anvertraute Macht, um seine innerere Perversion und Freude an der Investigation zu frönen. Aber auch die anderen Schauspieler wie Daniel Brühl, Til Schweiger, August Diehl (dreiundzwanzig) hängen sich richtig in die Rolle rein. Wermutstropfen bleibt wie immer: Diane Kruger. Ich sage dazu nix mehr und schüttel nur noch den Kopf.

    Du könntest diesen Film mögen, wenn Dir eher RESERVOIR DOGS oder JACKIE BROWN, als Pulp Fiction gefallen hat. Das Kinojahr 2009 hatte noch nicht viele Highlights, für mich war INGLORIOUS BASTERDS auf jeden Fall eins davon. Ich freue mich jetzt schon auf die BluRay, um das alles nochmal zu entdecken.

    9 /10 Aschenputtel Schuhe


  • Immer wieder lustig: Rammstein “Bayern des samma mia”


  • Kinocast #135: “Dance Flick – Der allerletzte Tanzfilm” – GAMES COM

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    Sneak Preview: “Dance Flick – Der allerletzte Tanzfilm” Bewertung: Gurke

    …und eure B-Boys aus dem Metropol Stuttgart.

    Eric freut sich über seinen  Gast: Alex von Sneakfreaks.de

    Sneakfilm:

    Die junge Megan White, die nach dem Tod ihrer Mutter in die Stadt zieht, hat einen großen Traum: Sie möchte als Tänzerin berühmt werden. Allerdings fehlt ihr dazu noch das nötige Durchsetzungsvermögen, denn die Tanzbranche ist ein hartes Pflaster. Nur wer einen großen Willen, Mut und Ehrgeiz an den Tag legt, kann es schaffen. Da lernt sie den coolen Thomas Uncles kennen, einen Profi im Street Dance. Der kann Megan prompt ein bisschen Nachhilfe in seiner Tanzkunst geben und ihr darüber hinaus das nötige Selbstvertrauen zur Verwirklichung ihres Plans einhauchen. Quelle: Kino.de

    Andere Podcasts zum Thema: Sneakpod #90

    Shownotes:

    GAMES COM

    Senior Gaming

    Die nächste Sneak in Stuttgart tippen

    CLIQ FM

    Twit’n Roll Radio

    Wir freuen uns auf eure Kommentare zu diesem Podcast und überhaupt!

    Musik: Weil wir einen Tanzfilm hatten, gibts einen guten Tanz-Song:  Moloko “Bring it back”

    Hear you next Week

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  • Grindhouse Fake Trailer