City of McFarland

City of McFarland

Originaltitel: McFarland, USA
Regie: Niki Caro
Darsteller: Kevin Costner, Maria Bello, Ramiro Rodriguez, Johnny Ortiz, Rafael Martinez, Hector Duran, Sergio Avelar
Genre: Sportfilm
Deutscher Kinostart: 18. Juni 2015
Sneak Preview: 15. Juni 2015
Enthält:  gesang_content pathos_contentpix
IMDB:  http://www.imdb.com/title/tt2097298/

Inhalt

McFarland ist ein kleiner US-amerikanischer Ort, der außer der Landwirtschaft nicht viel zu bieten hat. Die Arbeit auf dem Feld wird meist von südamerikanischen Einwanderern getan, deren Söhne ebenfalls mit anpacken, wenn sie nicht gerade auf den Straßen des Kaffs einen auf dicke Hose machen. Nur der Sportlehrer der lokalen High-School sieht das Potenzial der Jungs. Gegen viele Widerstände baut er mit ihnen eine Mannschaft aus Cross-Country-Läufern auf, die nach einigen Rückschlägen endlich Erfolge feiern kann.

Filmkritik

Kevin Costner hat eine bewegte Filmgeschichte. Er hat in absolut großartigen Blockbustern mitgespielt, galt einmal lange Zeit als Kassengift, um später wieder in kleineren guten Produktionen aufzutreten. Ich mochte ihn eigentlich immer gern auf der Leinwand sehen und fand es schade, als er mal keine großen Rollen bekommen hat.

Umso mehr freute ich mich, ihn in „3 DAYS TO KILL„, „JACK RYAN: SHADOW RECRUIT“ und „MAN OF STEEL“ nach einer gefühlten Ewigkeit wiederzusehen. Er versuchte nicht, es einem Liam Neeson gleichzutun und irrwitzige Kampfszenen zu performen, die man seinem Alter nicht abnummt. Seine Darstellung blieb glaubhaft und so hat er sich mit mehreren Filmen wieder weit nach vorn gespielt.

Mit seiner neuen Rolle in „City of Mc Farland“ wechselt er das Genre und kehrt zum Sportfilm zurück. In diesem Genre hat er bereits einige Erfahrung. Ich denke nur an: „Field of Dreams“, „Aus Liebe zum Spiel“, „Tin Cup“. In City of McFarland spielt er einen abgehalfterten Football Coach, der schon einige Male aus Jobs geflogen ist, weil er sich nicht beherrschen kann. Seine letzte Chance ist ein Job als Sportlehrer in McFarland, dessen Population von südamerikanischen Migranten dominiert wird. Diese arbeiten seit Generationen auf den Feldern und leisten schwerste Arbeit. Er und seine Familie haben es zunächst schwer, die Vorurteile abzulegen und einen Schritt auf die Gesellschaft zuzugehen. Kevin Costner passt großartig in die Rolle. Er spielt wunderbar zurückgenommen, um seinen jungen Schauspielern den Raum zu geben. Deren Hintergrundgeschichten sind sehr berührend und durch die gute Exposition leiden und freuen wir uns im späteren Verlauf des Films, viel mehr mit ihnen. Auch die Familie von Kevin Costner, seine Frau gespielt von Maria Bello und seine Kinder Morgan Saylor und Elsie Fisher spielen sehr überzeugend. Oft sind Kinderdarsteller nervig, aber hier passt es gut.

Vor allem die Annäherung der „weißen“ Familie White an die mexikanische Community ist wunderbar herzlich und mit vielen „Hach ist das schön“ Effekten verziert. Ein sehr gelungener Film.

Fazit

Ein wunderbarer und sehenswerter Feel-Good Film über den American Dream, Abbau von Vorurteilen und interkulturelle Verständigung.

Eric C. Spaete Eric [SRA value=“8.5″]

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