#73 & #74: All the Boys love Mandy Lane, Charlie Bartlett

All the Boys love Mandy Lane

Podcast:

Vom Drogendealer zur Drogenkonsumentin, von der Schule bis zur Abschlußparty.
Heute gibts den Podcast Doppelpack 73&74bestehend aus Charlie Bartlett und Mandy Lane.
Zugekokst und betört sitzen neben Eric: Kathleen, Sebastian, Michael

Musik: Ingrid Michaelson „The Way i am“

(Die Musik ist wie immer aus dem Creative Commons – Podsafe Music Network)

Inhalt von „Mandy Lane“:

Jonathan Levine hat mit „All the Boys Love Mandy Lane“ einen modernen Slasher-Film abgeliefert, der sich realistischer gibt als so viele seiner Artgenossen. Das liegt auch daran, dass er sich Zeit lässt, bis der Horroraspekt der Handlung zum Tragen kommt. Bis dahin werden die Figuren ausreichend vorgestellt und auch ansprechend charakterisiert. Tatsächlich wirkt der Film anfangs noch so, als ob man es eher mit einem Teenage Drama zu tun hätte, doch dann ändert sich plötzlich die Erzählweise und „All the Boys Love Mandy Lane“ wird zum knallharten Horror-Thriller, der – und das ist für das Subgenre ungewöhnlich – über einigen Subtext verfügt. Selbst der Titel gewinnt weitere Bedeutung, bedenkt man, wie Mandy Lanes Figur hier dargestellt wird. Ja, es ist richtig, jedermann ist heiß auf Mandy Lane. Doch Mandy Lane schätzt es wohl eher weniger, dass die Jungs sie lieben, will sie doch etwas ganz anderes. Das Ende wird leider dem Film nicht gerecht, da sich die Macher nicht zurückhalten konnten, in Bezug auf die Identität des Killers einen Twist einzubauen, der allerdings nicht wirklich homogen zur Geschichte erscheint, sondern offensichtlich nur dazu da ist, ein Überraschungsmoment für das Publikum zu bieten. Allerdings ist es nicht gar so überraschend, hat man diese Entwcklung bzw. diesen Twist fast befürchtet und gleichzeitig gehofft, dass sich ihm die Filmemacher verweigern würden. Dem Finale zum Trotz ist „All the Boys Love Mandy Lane“ ein herausragender Genre-Film, der sich weit abseits von selbstreferenziellen Slasher-Filmen der Postmoderne wie „Scream“ bewegt. Vielmehr ist die Geschichte von Mandy Lane auch abseits der Slasher-Pfade ein exzellenter Thriller. Fazit: Ungewöhnlich intelligenter Slasher-Film.

 

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Kathleen
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Sebastian
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Michael
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