Sneak Preview Filmkritik: Horns

Horns

Originaltitel: Horns
Regie: Alexandre Aja
Darsteller: Daniel Radcliffe, Juno Temple, Max Minghella, Juno Temple, Kelli Garner, James Remar, Heather Graham, David Morse
Genre: Mystery, Krimi
Deutscher Kinostart: 06. August 2015
Sneak Preview: 22. Juni 2015
IMDB: http://www.imdb.com/title/tt1528071/
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=yg9GW3Krsi8
Enthält: splatter_contentpix contentpix operationen-spritze sexszenen_contentpix schock_contentpix religion_contentpix drogen_contentpix romantik_contentpix

Inhalt

Als Spezialist für Film-Schocker machte sich der französische Horror-Regisseur Alexandre Aja „Piranha 3D, Mirrors, High Tension“ einen Namen. Nun wendet er sich dem Dark-Fantasy-Genre zu und realisiert Horns mit schrägen Ideen und viel schwarzem Humor. Dafür nimmt er Hauptdarsteller Daniel Radcliffe mit auf eine Reise hinab in die menschlichen Abgründe. Nachdem dieser bereits mit Die Frau in Schwarz gezeigt hat, dass ihm düstere Geschichten liegen, stellt er erneut seine Wandlungsfähigkeit und sein schauspielerisches Talent unter Beweis. Schlimmer könnte es für Ignatius, genannt Ig Perrish „Daniel Radcliffe“ kaum kommen. Ihm wird vorgeworfen, seine Freundin Merrin „Juno Temple“ brutal vergewaltigt und getötet zu haben. Nur sein Bruder Terry „Joe Anderson“ und sein Freund Lee „Max Minghella“ glauben an seine Unschuld. Doch dann macht er eine übernatürliche Verwandlung durch. Nach einer durchzechten Nacht erwacht Ig mit zwei Hörnern, die ihm nicht nur ein diabolisches Aussehen, sondern ebenso außergewöhnliche Fähigkeiten verleihen: Ig kann allen Menschen die Wahrheit über ihre Sünden entlocken.

Filmkritik

Horns beginnt wie eine stinklangweilige Romantikkomödie. Ach und da ist ja auch noch der Harry Potter Darsteller dabei. Na welches Image will er sich denn jetzt verpassen.
Das waren meine ersten Eindrücke in der Sneak Preview. Aber wie musste ich mich täuschen…

Kurz nach der Einführung erfahren wir, dass die langjährige Freundin von Daniel Radcliffe ermordet wurde. Ein Täter wurde nicht gefunden und in dem kleinen Ort glaubt man, daß Daniel Radcliffe etwas damit zu tun hat. Beweisen kann es aber niemand.
Soso ein Krimi – naja schaut ja ganz interessant aus….dachte ich zu diesem Zeitpunkt.

Das kuriose ist, dass Iggy (Daniel Radcliffe) eines Morgens Hörner aus der Stirn wachsen. Zunächst versucht er diese noch zu Überdecken, aber sie werden immer größer und sind bald unübersehbar. Er bemerkt schnell, daß sich manche Menschen in seiner Gegenwart verändern: Sie offenbahren ihm seinen Sünden, oder Geheimnisse. Diejenigen, die frei von Schuld sind, verändern sich nicht. Er fängt an, diese „Gabe“ zu nutzen und begibt sich auf die Suche nach dem Täter und legt dabei wirklich erschreckende Erkenntnisse frei.

HORNS hat mich unglaublich gut unterhalten, weil er meine Erwartungen ständig über den Haufen geworfen hat. Seine Welt ist konsequent umgesetzt und funktioniert. Horns ist einer der Filme, die eine total verrückt klingende Story haben und darum bestimmt viele mögliche Zuschauer abstößt. Ich kann euch nur ermutigen, diesem spannenden und ungewöhnlichem Film eine Chance zu geben.

Fazit

Abgefahrener und spannender Mysterykrimi mit genialer Regie und tollen Darstellern.

Eric C. Spaete Eric

8 out of 10 stars

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3 thoughts on “Sneak Preview Filmkritik: Horns”
  1. Freut mich ja zu lesen, dass Horns noch jemand anderem gefallen hat. Die meiste Kritik ist ja eher recht negativ. Kann mir hier vielleicht jemand beantworten warum der Film erst jetzt in Deutschland rausgekommen ist? Ich hab den vor kurzem schon beim US Netflix gesehen.

    Dass der Text bzw. die ganze Seite immer hüpft, wenn die Bilder wechseln, weil sie unterschiedliche Größen haben, ist relativ nervig, aber das nur am Rande

    Jetzt fühl ich mich schlecht wegen dem Meckern, und will den Kommentar nicht mit Kritik beenden, also möchte ich abschließend noch euren Podcast loben. Mir gefällt die Art des lockeren Gesprächs über Filme sehr.

    1. Hi Torsten, vielen Dank für Deinen Kommentar. Das ist das schöne an der Sneak, dass man völlig unbeeinflusst einen Film anschauen kann und dann oft positiv überrascht wird. Auf Basis des Trailers und des Posters (Harry Potter hat Hörner) hätte ich mir den nie angeschaut.

      Danke für den Hinweis mit dem „Hüpfen“ bei den Bildern. Das liegt an der unterschiedlichen Höhe der vom Filmverleiher bereitgestellten Fotos. Ich werde an bei den nächsten Beiträgen darauf achten, daß ich die Bilder vorher bearbeite.

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