À la Carte! Freiheit geht durch den Magen (OT: Délicieux) | Kinostart: 25.11.2021 | Kritik von Eric | Trailer

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À la Carte! Freiheit geht durch den Magen

Originaltitel: Délicieux
Deutscher Kinostart: 25.11.2021
Regie: Éric Besnard
Darsteller: Grégory Gadebois, Isabelle Carré, Benjamin Lavernhe, Guillaume de Tonquédec, Christian Bouillette, Lorenzo Lefèbvre

Enthält

A LA CARTE Plakat x

Inhalt (Pressetext)

Frankreich 1789. Manceron ist ein begnadeter Koch und arbeitet für den Herzog de Chamfort. Er liebt es, seinem Herrn mit kulinarischen Kreationen die Langeweile zu vertreiben. Und so schwelgt der Adel in Schwanen-Ragout und gebackenen Täubchen. Eines Tages lässt der eigenwillige Küchenchef seine Phantasie spielen und tischt den herzöglichen Gästen eine Köstlichkeit aus der niedrigsten aller Zutaten auf – der Kartoffel. Ein Skandal! Der Koch ist gefeuert. Zurück auf dem heimischen Bauernhof erwartet Manceron nichts als die trübe Aussicht, staubigen Reisenden Bouillon und Brot zu servieren – bis eine geheimnisvolle Frau auf dem einsamen Hof erscheint: Louise will vom Meister in die Kochkunst eingeführt werden. Ihr talentierter, fast sinnlicher Umgang mit wilden Kräutern, Waldbeeren und Trüffeln zieht Manceron in den Bann. Als sich der Herzog für einen Besuch ankündigt, macht sich Louise mit verdächtig großem Einsatz an die Vorbereitungen. Diese Frau scheint mehr als nur ein Geheimnis zu haben. Und während sich die Ereignisse überschlagen, erschafft das ungleiche Paar durch ihren Mut eine Revolution im Kleinen: das erste Restaurant Frankreichs als Ort der Gemeinsamkeit und des Genusses… für alle!

Kritik

Éric Besnard, der Regisseur und Drehbuchautor dieses Films hat unter anderem die Originalgeschichte zu „CASH TRUCK“ („Le convoyeur“) geschrieben. Sein neues Werk heißt im Original „Délicieux“ (was im Film durchaus eine besondere Bedeutung hat. Darum verstehe ich diesmal umso weniger, warum man für den deutschen Verleih einen anderen Titel gewählt hat, nämlich „À la carte! – Freiheit geht durch den Magen“. Aber diese unsäglichen deutschen Titel nehmen wohl nie ein Ende…

Der Film ist in etwa in 3 Teile aufgeteilt. Im ersten Teil wird gezeigt, wie Pierre Manceron (Grégory Gadebois) der Chefkoch am Hofe des Duc de Chamfort (Benjamin Lavernhe) ist und für seine opulenten Feste und Feiern die köstlichsten Speisen zubereitet. Standesunterschiede werden hier sehr start deutlich insbesondere, wenn nach dem Gelage der Koch in den Speisesaal zum „Feedbackgespräch“ zitiert wird. Der Duc möchte seine Gesellschaft mit allen Mitteln zufrieden stellen, damit er an den Hof nach Paris berufen wird. Eine kleine Kritik an dem Happen „Délicieux“ führt dazu, dass er seinen Koch entlässt.

Pierre verlässt mit seinem Sohn Benjamin (Lorenzo Lefèbvre) den Hof. Benjamin hatte die Zeit am Hofe genutzt und in der Bibliothek viel gelesen. Pierre kehrt mit Benjamin in sein altes Haus am Rande der Liegenschaften des Duc zurück. Das Haus ist mittlerweile sehr verfallen und sein Vater ist in der Zwischenzeit verstorben. Das Volk hungert. Nach den opulenten Szenen am Hofe wird der Gegensatz umso deutlicher. Er kümmert sich zunächst in kleinen Schritten darum alles wieder aufzubauen. Als plötzlich eines Tages Louise (Isabelle Carré) bei ihm vor der Tür steht, die einen weiten Weg hinter sich hat. Sie sagt, sie habe bereits als Konfitüren-Köchin an einem Hof gearbeitet und möchte bei ihm in die Lehre gehen, um auch andere Gerichte kochen zu lernen. Er lehnt zunächst ab, aber die Hartnäckigkeit imponiert Pierre und weil er jede Hilfe gebrauchen kann, nimmt er Sie bei sich auf. Bis Sie dann aber richtig zusammen kochen, dauert es eine ganze Weile.

Das Haus von Pierre ist sehr günstig gelegen an einer stark befahrenen Postkutschenroute nach Paris. Postkutschen halten oft an, um die Pferde zu versorgen und die Fahrer möchten gern etwas essen. Zunächst beginnt er mit einfachen Sachen: Suppe mit Brot, aber nachdem auch Gemüse angebaut wird und sie in den nahe gelegenen Wäldern Tiere erlegen, gibt es auch andere Gerichte. Pierre möchte für jeden Geldbeutel eine gute Mahlzeit bereiten. Auch Louise und Benjamin haben viele gute Ideen für die Gestaltung und die Gerichte. Bald spricht sich über größere Entfernungen herum, dass es im Gasthof Manceron sehr gutes Essen gibt.

Eines Tages kündigt sich sein ehemaliger Arbeitgeber, der Duc den Chamfort an, auf seiner Rückreise von Paris bei ihm zu halten und bestellt ein opulentes Mahl. Die Vorbereitung bedeutet sehr viel Aufwand und es geht einiges schief. Es kommt alles etwas anders als man denkt, denn haben andere Pläne für sein Gasthaus.

Fazit

„Der Film ist eine wundervolle Hommage an gutes Essen, das Leben und französische Lebensart. Gewürzt mit einer Prise Humor.“ Eric: 8 out of 10 stars

Links

Gesehen in der Sneak Preview der Innenstadtkinos Stuttgart: [Link]
Hier gehts zu unserer Podcast Folge über den Film: [Link]

Trailer

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