#210: Biblioteque Pascal, The Town, Superstau

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Bibliotheque Pascal Postercourtesy of Camino (Kinowelt)

 

…wir begeben uns in die surreale Welt der Gaukler und des fahrenden Volkes und können euch ein Märchen erzählen. Wir, das sind heute Alex und Eric.

Sneak: Biblioteque Pascal

Originaltitel Bibliothèque Pascal
Genre: Drama / Fantasy
Land: Ungarn/Deutschland 2010
Dt. Start: 09.06.2011
Laufzeit: 111 Min.
Regie: Szabolcs Hajdú
Darsteller: Orsolya Török-Illyés, Oana Pellea, Razvan Vasilescu, Andi Vasluianu, Shamgar Amram, Tibor Pálffy
Webseite: – Klick hier –
Trailer: – Klick hier –
Inhalt: Mona spricht beim Jugendamt vor, um das Sorgerecht für ihre kleine Tochter wiederzuerlangen. Sie erzählt von ihrer tragischen Vergangenheit: Von einem Mörder, der sie als Geisel nimmt, sie schwängert und dann von der Polizei erschossen wird. Von ihrer Tante, die sich als Wahrsagerin durchschlägt und die auf ihre kleine Tochter aufpasst, und von ihrem Vater, der sie an Frauenhändler verkauft, die sie nach Liverpool verschleppen. Dort landet Mona im Bordell Bibliothèque Pascal, das als literarisches Café getarnt ist.
Enthält: facep.jpg

   

Unsere Wertungen des Films:

 

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Meine ausführlichere Kritik:

Ich mag ja eigentlich verzwickte und rätselhafte Filme. Nicht umsonst habe ich TWIN PEAKS, habe alle David Lynch Filme, habe LOST gesehen und vieles mehr. Aber dieser Film hat mir sowas von aber auch *gar nichts* gegeben. Dieses erzeugte Mysterium glänzte zwar manchmal durch interessante Bilder, die aber durch die hanebüchene Erzählweise und die schlechten Schauspieler umso schneller wieder kaputtgemacht wurden. Als hätte David Lynch mit einem Balkan Regisseur zusammen Drogen genommen und einen Film gedreht. Der Soundtrack tat sein übriges. Der Film hatte lange Passagen, in denen er einfach nur genervt hat. In diesen Passagen hat er mit seiner Phantasie kokettiert, die aber weitaus weniger interessant und sehenswert war, als der Regisseur geglaubt hat. Viele Bilder verfehlten durch falsche Komposition ihre Wirkung und drifteten ganz tief ins Lächerliche ab. Selbst die Äuflösung des Twists am Ende brachte nicht etwa einen „What-the-fuck?“ Moment hervor, sondern führte dazu, daß man sich einfach nur verarscht vorkam für die verlorene Zeit, die man dieser Zelluloidverschwendung gewidmet hat.

Nebenbei betrachtet verkommt unser Heimatland in diesem Film zu einem schmuddeligen kriminellen unfreundlichen abstoßenden Ort, an dem Sklavenhandel aktiv betrieben wird.

0,5 / 10 Schnorcheln im Sand

 

Kurzbewertungen weiterer Filme: „The Town“ (Kinoversion)

Gesehen: BluRay
Land: USA 2010
Laufzeit: 124 Min. (Kinoversion)
Regie: Ben Affleck
Darsteller: Ben Affleck, Rebecca Hall, Jon Hamm, Jeremy Renner, Blake Lively
Trailer: – Klick hier –
Kurzkritik: „Spannende und treibende Story, atemberaubende Action und überzeugende Darsteller. Auch Ben Afflecks Regiearbeit überzeugt auf der ganzen Linie.“
Eric: 09.png
Amazon: DVD – BluRay
Enthält: splatter.jpg

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